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Feco hat man an einer Straße in Ungarn gefunden. Er wurde überfahren und liegen gelassen...
Bravo Leverkusen!
Die Stadt Leverkusen hat beschlossen, dem Antrag des örtlichen Tierschutzvereins zu folgen. Darin fordert der Verein, die Kastrations- und Kennzeichnungspflicht für freilaufende Katzen im Stadtgebiet "in eine Ordnungsbehördliche Verordnung aufzunehmen".
Alle Katzenbesitzer in Leverkusen, die ihr Tier frei laufen lassen, sind nunmehr verpflichtet, es kastrieren und kennzeichnen zu lassen. Die Kennzeichnung kann durch eine Tätowierung oder einen implantierten Mikrochip erfolgen und muss bis zum sechsten Lebensmonat des Tiers geschehen sein. Sonst begeht der Katzenhalter eine Ordnungswidrigkeit.
"Der Tierschutz Leverkusen ist an die Kapazitätsgrenze des Aufnahme angekommen", berichtet der 1. Vorsitzende des Tierschutzvereins Leverkusen, Gert Kortschlag. Denn obwohl der Verein wildlebende Katzen immer wieder selbst kastriert bzw. kastrieren lässt, hat die Zahl der ausgesetzten, herrenlosen und verwilderten Tiere immer weiter zugenommen. "Die Tiere pflanzen sich unkontrolliert fort und leben teilweise unter erbärmlichen und tierschutzwidrigen Umständen." Man müsse bedenken, dass jede geschlechtsreife Katze im Normalfall zwei- bis dreimal im Jahr zwischen vier bis sechs Nachkommen zeugt", sagt der Tierschützer. Ab einem Alter von sechs Monaten könnten auch die sich wieder vermehren. "Da kann man sich ausmalen, wie sich die Situation immer weiter verschärft."
aus: RP online, 04.03.2011
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